Bei einer Wassermatte für Babys handelt es sich um eine kompakte, mit Wasser befüllte Matte, welche von einer soften Hülle aus Textil ummantelt ist. Abhängig von der Größe ist die Wassermatte mit einem oder mehreren Litern Wasser gefüllt und wird durch ein Sicherheitsventil verschlossen – so wird gewährleistet, dass ein Baby die Wasserspielmatte nicht selbstständig öffnen kann.

Im Wasser selbst befinden sich lustige Objekte, die das Kind unterhalten – wie zum Beispiel kleine Fische oder Seetiere aus Gummi und andere spannende Dinge. Das Besondere daran: Sobald das Baby die Wasserspielmatte anfasst oder auf die Fische drückt, bewegen diese sich im Wasser.

Worauf es beim Kauf von Wassermatten für Babys zu achten gilt und wie sich hochwertige Modelle erkennen lassen, stellen wir Ihnen nachfolgend genauer vor.

Wasserspielmatten für Babys: Für welches Alter eignen sie sich?

Ein Großteil der im Handel erhältlichen Wasserspielmatten werden vom Hersteller mit einer Altersempfehlung ab etwa sechs Monaten verkauft. Dabei handelt es sich natürlich nur um eine grobe Orientierung, denn es hängt stets von der individuellen Entwicklung des Kindes ab.

Manche Babys sind mit vier Monaten schon so weit entwickelt, dass sie Spaß an einer Wassermatte haben – bei anderen Säuglingen ist dagegen etwas mehr Zeit erforderlich. Deshalb sollte primär auf das eigene Kind und seine motorischen Fähigkeiten geachtet werden.

Dennoch gibt es einen guten Anhaltspunkt, an dem sich Eltern orientieren können, wenn sie sich dessen nicht sicher sind:

Beginnt das Baby, seinen Oberkörper in Bauchlage nach oben zu drücken und sich nach oben zu stemmen bzw. führt es diese Bewegungen bereits relativ entspannt aus, ist der Zeitpunkt für den Kauf einer Wasserspielmatte optimal.

Welche Arten von Wasserspielmatten für Babys gibt es?

Wenn es darum geht, die richtige Wasserspielmatte für sein Baby zu finden, ist der erste Schritt, sich mit den unterschiedlichen Typen auf dem Markt vertraut zu machen.

So gibt es zum Beispiel Modelle, welche die geschwungene Form eines Teichs aufweisen und mit beweglichen Fischen, Algen und anderen bunten Objekten gefüllt sind. Diese Art von Wasserspielmatten sind für Babys sehr interessant und lehrreich.

Eine andere Variante ist die Wassermatte für Babys, welche die Form eines Tiers aufweist – wie zum Beispiel eines Koalas oder eines Froschs. Hier befindet sich im mittleren Bereich der Wassermatte für das Baby ein beweglicher Teil mit vielen kleinen Elementen, die das Kind zum Mitmachen und Spielen anregen.

Insbesondere an einer Wasserspielmatte in Tierform haben Säuglinge viel Freude – und ihre Fantasie wird ebenfalls angeregt.

Darüber hinaus gibt es noch Wasserspielmatten in Form von Landschaften, wie zum Beispiel dem Weltall oder dem Sternenhimmel. Hier ist der wassergefüllte Bereich entsprechend mit kleinen Planeten, dem Mond, der Sonne und anderen Elementen gefüllt, die das Baby zum Träumen anregen.

Häufig entscheiden sich Eltern aber auch für Wassermatten für Babys, welche von einer sehr weichen Textilhülle umgeben sind. So kann das Baby angenehm weich auf der Hülle liegen und sich entspannen.

Bei Matten, die außen mit Kunststoff umhüllt sind, empfehlen sich weiche Decken als zusätzliches Polster. Wenn sich das Baby anlehnt, wird es auf diese Weise nicht unbequem.

Größere Wasserspielmatten sind, sofern Eltern genug Platz in der Wohnung haben, natürlich umso schöner und spannender für das Kind. Hier gibt es immer etwas Neues zu entdecken und es macht dem Baby Spaß, sich darauf zu bewegen und darauf herumzudrücken.

Welche Wassermatten für Babys sind die richtige Wahl?

Hat man festgestellt, dass das Baby ausreichend für die Nutzung einer Wasserspielmatte entwickelt ist, geht es darum, ein geeignetes Produkt zu finden.

Mittlerweile ist die Auswahl auf dem Markt sehr groß und bietet für jeden Bedarf und jedes Budget etwas Passendes. Allerdings sollten Eltern nicht den Fehler machen, beim Kauf in erster Linie auf den Preis zu achten.

Es ist wichtig, sich für ein Modell zu entscheiden, das hochwertig verarbeitet ist und in dem möglichst keine Schadstoffe enthalten sind, welche der Gesundheit des Babys schaden könnten. Wir empfehlen, stets eine Wasserspielmatte von einer renommierten Marke zu achten – idealerweise handelt es sich um ein Produkt mit bekannten Prüfzertifikaten.

Zwar sind Wasserspielmatten für 20 oder 30 Euro nicht die preiswerteste Lösung, dafür kann man sich jedoch sicher sein, dass das Produkt für das Baby unbedenklich ist. Es sollte in jedem Fall nicht chemisch riechen und absolut dicht sein. Denn wenn sich das Sicherheitsventil versehentlich öffnet, weil das Baby darauf natürlich noch nicht achten kann, ist der Ärger groß – zumal dies auch eine Gesundheitsgefahr für das Kind darstellen kann.

Für welche Art von Wassermatten man sich allerdings letzten Endes entscheidet – egal, ob in Tier- oder Teichform oder mit einem Sternenhimmel als Motiv – bleibt einem selbst überlassen. Hauptsache, die Qualität stimmt!

Wassermatten für draußen: Eine wunderbare Abkühlung an warmen Sommertagen

Neben klassischen Wassermatten für Kinderzimmer gibt es auch spezielle Modelle, die sich für den Einsatz im Garten eignen. Oft verfügen diese über einen integrierten Wassersprinkler. So kommt das Kind selbst mit Wasser in Berührung und hat dabei jede Menge Spaß, wenn es warm ist – gerade an heißen Sommertagen ist eine Wassermatte mit Sprinkler wunderbar für Kleinkinder geeignet.

Diese werden ganz einfach aufgeblasen und können danach an einen Gartenschlauch angeschlossen werden. Natürlich handelt es sich dabei aber nicht um Modelle für Säuglinge: In der Regel empfehlen Hersteller die Verwendung ab einem Alter von etwa zwei Jahren.

Auch hier ist es wichtig, dass Wassermatten für Kinder ruhig etwas teurer sein dürfen, wenn sie dafür solide verarbeitet sind. Zwar wird das eigene Kind die Matte sicherlich nicht über viele Jahre hinweg nutzen, jedoch gibt es immer die Möglichkeit, sie an nachfolgende Kinder weiterzugeben oder sie an Freunde zu verkaufen.

Es sollte nie vergessen werden, dass eine hochwertige Verarbeitung in der Regel auch für eine hohe Langlebigkeit und maximale Sicherheit bei der Nutzung sorgt.

Wie Wassermatten für Babys die Motorik schulen können

Wenn ein Baby mit einer Wassermatte spielt, kann es dadurch seine Motorik nachhaltig fördern: Stemmt es sich auf dem Bauch liegend nach oben um die Tiere innerhalb der Matte zu bewegen, hat das Kind nicht nur Spaß, sondern setzt auch seine Fantasie ein und baut eventuelle Hemmungen gegenüber beweglichen Objekten ab.

Was bezüglich der Sicherheit wichtig ist, wenn es um Wassermatten für Babys geht

Eine Wasserspielmatte sollte natürlich sicher für das Kind sein. Worauf man achten sollte, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt.

Das Sicherheitsventil

Ganz egal, für welche Wassermatte für Kinder man sich auch entscheidet – das gewählte Modell sollte in jedem Fall über ein Sicherheitsventil verfügen. So wird gewährleistet, dass das Babys das Ventil nicht selbst öffnen kann und das Wasser dadurch aus seiner Hülle fließen kann.

Weil die meisten Wassermatten für Babys mit einem oder mehreren Litern Wasser befüllt sind, sollte das Kind ausschließlich unter Aufsicht Erwachsener damit spielen. Denn auch das Gewicht des enthaltenen Wassers ist nicht zu unterschätzen – ein Säugling kann sich schnell versehentlich unter die Matte drehen.

Hygiene bei Wasserspielmatten

Auch die Hygiene spielt selbstverständlich eine wichtige Rolle: Die abnehmbare Hülle einer Wassermatte sollte sich in der Waschmaschine bei 30 °C reinigen lassen, damit Keime und Bakterien keine Chance haben. Ist dies nicht möglich, sollten Eltern die Matte nach der Benutzung stets gründlich reinigen.

Das Wasser vorwärmen

Worauf Eltern vor dem Spielen mit der Matte außerdem achten können, ist, das Wasser bereits etwas vorzuwärmen, damit das Baby auf seiner Wasserspielmatte nicht friert.

Alternative zur Wassermatte für Babys – die Meerestrommel

Zwar sind Wassermatten für Babys inzwischen weit verbreitet, dennoch gibt es dazu auch Alternativen dem Markt. Ein gutes Beispiel ist hierfür die sogenannten Meerestrommel, welches bei Säuglingen ebenfalls sehr beliebt ist.

Sie imitiert das Rauchen des Meeres, sobald das Kind sie kippt. Der akustische Effekt kommt dabei durch umherfallende Kügelchen und Perlen im Inneren der Trommel.

Meist sind solche Meerestrommeln optisch so aufgebaut, dass sie wie ein Ozean mit bunten Fischen aussehen. Die Fantasie des Kindes lässt sich so auf spielerische Weise anregen und fördern – und es hat das Gefühl, als sei es wirklich in der Nähe des Meeres.

Ein weiterer Vorteil: Die meisten Meerestrommeln sind rundherum sanft abgerundet und bringen somit kein Verletzungsrisiko mit sich. Eine Meerestrommel kann darüber hinaus auch als Rassel verwendet werden und macht keinen großen Lärm beim Spielen.

Welche Aspekte sind beim Kauf von Wassermatten für Kinder wichtig?

Wenn man mit dem Gedanken spielt, eine Wassermatte für sein Kind zu kaufen, gilt es dabei auf einige Aspekte zu achten. Denn nicht nur die Optik und die Qualität sind wichtig – es gibt noch weitere Punkte, die berücksichtigt werden sollten.

Geräuschpegel bei Wassermatten für Babys

Dazu gehört zum Beispiel der Geräuschpegel der entsprechenden Wassermatte. Wenn das Kind auf das Material drückt, kann es bei einigen Modellen zu Quietschen und anderen deutlichen Geräuschen kommen, was zwar für Eltern auf Dauer störend sein kann, dennoch aber das Gehör des Kindes schult. Das Quietschen einer Wassermatte ist also in keinem Fall ein Makel an einem Produkt, sondern sehr wichtig für die Entwicklung des Babys.

Einige Wassermatten sind sogar mit einer Rassel oder mit Glöckchen ausgestattet, so dass das Baby selbst Geräusche erzeugen und mit der Wasserspielmatte musizieren kann. Bei einigen Modellen gibt es sogar elektrische Bauteile, in denen Melodien abgespeichert sind. Per Knopfdruck kann das Baby dann zum Beispiel ein beruhigendes Schlaflied genießen.

Befüllte Wassermatten

Einige Wasserspielmatten sind schon fertig befüllt und lassen sich daher nicht noch nachträglich erneut befüllen. Dies ist wichtig, wenn man mit einer solchen Matte auch verreisen möchte, denn dann ist das Volumen natürlich größer. Plant man eine Wassermatte für das Kind auch auf Reisen mitzuführen, so sollte diese sich idealerweise entleeren und später manuell wieder befüllen lassen – dies spart selbstverständlich auch Gewicht im Gepäck.

Gute Verarbeitung

Eine solide verarbeitete Wassermatte sollte zumindest so belastbar sein, dass sie nicht platzen kann, auch wenn sich Mama oder Papa zum Kind dazulegen. Auch hier spielt die Qualität eine Rolle, denn sind die Nähte nur mangelhaft verarbeitet, reißen sie schnell auf und man befindet sich inmitten einer Pfütze auf dem Boden.

Weichmacher und Giftstoffe gehören nicht in Wasserspielmatten

Ein entscheidender Punkt bezüglich der Sicherheit und Gesundheit des Kindes ist, dass eine Wassermatte frei von Weichmachern ist. Diese stehen bekanntlich schon seit Jahren in der Kritik und können vor allem Babys Schaden zufügen bzw. sogar den Hormonhaushalt des Kindes negativ beeinflussen. Daher sollten Wassermatten für Babys unbedingt frei von Weichmachern, die auch als BPAs bezeichnet werden, sein.

Auf die Altersempfehlung achten

Wir empfehlen darüber hinaus die Altersempfehlung des Herstellers möglichst einzuhalten. Kleine Abweichungen sind hinsichtlich der individuellen Entwicklung des Kindes zwar kein Problem, jedoch sind einige Matten erst für Kinder geeignet die schon alleine sitzen können. Dies ist in der Regel zwischen einem Alter von sechs bis zwölf Monaten der Fall und sollte stets berücksichtigt werden.

Materialien und Abmessungen bei Wassermatten für Babys

In den meisten Fällen setzt sich eine Wassermatte für Babys aus einer Mischung aus Kunststoff und Polyester zusammen.

Die Hülle sollte idealerweise jedoch mit etwas Textil überzogen sein, damit sich das Wasser nicht so schnell abkühlt, wenn das Kind auf der Matte liegt. Die Materialdicke ist ebenfalls nicht ganz unwichtig, denn in der Regel sind dickere Matten robuster und reißen nicht so schnell wie Modelle aus dünnen Materialien.

Im schlimmsten Fall kann bei sehr dünnem Material schon ein spitzer Fingernagel ausreichen, damit es zu einem Leck kommt.

Hinsichtlich der Größe sollte immer die Körpergröße des Kindes beachtet werden. Vor allem im Internet empfiehlt es sich, erst einen Blick auf die Abmessungen eines Produkts zu werfen, ehe man es bestellt. Denn hier täuschen Bilder relativ häufig und man ist überrascht oder sogar enttäuscht.

Die kleinsten Wassermatten sind etwa ab einer Breite von 20 cm erhältlich, die größten Modelle weisen oft eine Breite von einem Meter auf.

Wird das Kind die Wasserspielmatte ohnehin nur bei sich zu Hause verwenden, spielt die Größe eher eine untergeordnete Rolle. Soll sie aber auch auf Reisen mitgenommen werden, sind kleinere Matten meist die bessere Lösung.

Schöne Designs

Für Wasserspielmatten werden Designs gewählt, welche dem Element entsprechen. Ein Frosch oder Pinguin zum Beispiel. Beides sind Tiere mit Affinität zum Wasser.

Alternativ sieht das Planschbecken wie eine kleine Nixe aus. Schön in Rosa eingefärbt und somit für Mädchen passend gestaltet. Oder wie wäre es mit einem kleinen Bauernhof? Ihr Nachwuchs spielt dann im „Wasserloch“ der Tiere, welche ihn umgeben.

Fazit: Wassermatten für Babys sind eine sinnvolle Investition in die Entwicklung des Kindes

Es steht außer Frage, dass Säuglinge und Kleinkinder meist sehr fasziniert von Wasser sind.

Schon in den ersten Lebensmonaten fühlen sich viele Babys sehr zu dem Element hingezogen, während die Wahrnehmung und die Feinmotorik darauf vollkommen anders angesprochen werden.

Im Alter zwischen sechs Monaten und einem Jahr schärfen Babys ihre Sinne und lernen nach und nach, diese gezielt einzusetzen – hier ist die Unterstützung durch eine Wasserspielmatte in jedem Fall eine gute Wahl. Das Wichtigste ist jedoch, dass das gewählte Modell frei von jeglichen Schadstoffen bzw. Weichmachern ist, so dass die Gesundheit des Kindes nicht gefährdet wird. Dann kann das Baby nach Herzenslust mit der Wassermatte spielen!